Currykraut – Würzkraut, das über seinen Namen hinauswächst




Der kleine, immergrüne Currystrauch
(helichrysum italicum) eignet sich nicht nur
als hübsche Kräuterhecke mit seinen
silbrigen, nadelartigen Blättern. Er kann
auch sehr gut als Geschmackszutat in der
Küche verwendet werden.

Beim Berühren riecht die Pflanze stark nach
Curry. In der Küche werden die Blattstängel
oder Blätter am besten kurz mitgekocht, sie unterstreichen die Currywürze von Gerichten.
Es kann allerdings ein leichter Bitterge-
schmack auftreten.
Probieren Sie einmal, Ihr Zucchinigemüse
mit Curryblättern zuzubereiten.

Sie können auch die schönen Blüten des Currystrauches als essbare Dekoration
verwenden, wie es für indische Gerichte
gern praktiziert wird!

Die Blüten lassen sich jetzt im Hoch-
sommer auch gut trocknen, daran erkennt
man die enge Verwandtschaft zu
Strohblumen.

Der Currystrauch liebt trockene Sommer,
durchaus volle Sonne. Im Winter ist
Staunässe zu vermeiden und vor Frost
spätestens unter -12°C zu schützen.



Weitere Informationen: Kräuter

Quelle: Ötzberger Kräuterbuch, Zweiter Katalog Wernicke
Verlags-GmbH, Frankfurt 1999


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