Förderung von Investitionen zur Diversifizierung (FID)

Stand: 03/01/2018
Durch das FID sollen zusätzliche Einkommensquellen aus selbständiger Arbeit für landwirtschaftliche Betriebe erschlossen werden. Damit soll in Rheinland-Pfalz auch die Wirtschaftskraft des ländlichen Raums gestärkt werden.
Auch Weinbaubetriebe können dieses Programm nutzen, jedoch nicht für Investitionen in die Weindirektvermarktung (z.B. Vinotheken). Für solche Maßnahmen können sie Förderanträge im Programm
Weininvestitionsförderung stellen.
 
Im Programm FID gelten die gleichen Bestimmungen wie im AFP bezüglich:
  • förderfähige Unternehmen,
  • Fördervoraussetzungen.
Gefördert werden können z. B. folgende Investitionen:
  • Energieerzeugungsanlagen aus nachwachsenden Rohstoffen, wenn sie nach dem EEG nicht begünstigt werden können,
  • Urlaub auf Bauern- und Winzerhöfen,
  • bäuerliche Gastronomie,
  • bäuerliches Handwerk,
  • Einrichtung von Hofläden zur Direktvermarktung. (Vinotheken/Weinprobierstuben siehe Weininvestitionsförderung
Umfang und Höhe der Förderung
Die förderungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 10.000 € betragen.

Die Summe der Zuschüsse ist auf höchstens 200.000 € je Unternehmen innerhalb von drei Jahren begrenzt (De-minimis-Beihilfe).

Die Zuwendungen werden als Zuschüsse zu den förderfähigen Ausgaben gewährt:
  • Bis zu 25 %
  • Aufschlag von bis zu 10 % für Investitionen, die im Rahmen einer Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) durchgeführt werden
Weitere Informationen erhalten Sie in den Förderungsrichtlinien und den Verfahrensunterlagen





Stefan.Raesch@dlr.rlp.de     www.DLR-Mosel.rlp.de drucken nach oben